Freitag, 29. Juni 2012

Foto-Frage-Freitag

Geschafft! Der letzte Arbeitstag für eine kurze, aber hoffentlich umso vergnüglichere Zeit. Die leite ich mit den fünf Fragen von Steffi und meinen Bildantworten ein.

It´s done! The last day of the week is the beginning of a short, but happy timeout – and the time for Steffi´s five questions.


[1] Etwas an deinem Arbeitsplatz? Something around your workspace?
[2] Was gab's zum Halbfinale? What have you had for the semi final?
[3] Süß? Sweet?
Nicht wirklich – oder besser: nur süß. Aber so lecker: Sanbitter.
Not really sweet, but so yummy: Sanbitter.
[4] Neu? New?
Ich nicht, aber sie. I do not, but she does.
[5] Alt, aber trotzdem noch toll? Old but great?

Dienstag, 26. Juni 2012

2 Superprojekte von 2 Superfrauen

Vielleicht habt ihr es schon gelesen – auf facebook oder auf hello handmade? Sophie und Catharina haben – nach hello handmade und workisnotajob – zwei neue Projekte ins Leben gerufen, um die hiesige Handmade-Bewegung weiter zu beflügeln. Ich finde ihre beiden Vorhaben so klasse, dass ich sie euch hier vorstellen möchte.


Maybe you have already heart about it? Sophie and Catharina from hello handmade and workisnotajob have started two new great projects to fire the local handmade-scene: Supercraft satisfies the need for meaningful and collective work, whereas Superwork facilitates the professionalization of the handmade-scene. 


[1] Supercraft bringt dir deine monatliche DIY-Ration als Craft-Kit per Post nach Hause, und fördert außerdem die Vernetzung der lokalen DIY-Communities im Supercraftlab*. Das Craft-Kit – ein wunderschön gestaltetes Päckchen – enthält qualitativ hochwertige und schöne DIY-Materialien und Utensilien (z.B. Schere oder Nadeln) inklusive einfach verständlicher Anleitungen. Die Labs* gibt es bisher in Berlin und Hamburg, aber jede/r kann in ihrer/seiner Stadt oder Gemeinde ein Lab* ins Leben rufen. Sophie und Catharina unterstützen euch dabei mit Rat und Tat.
[*Lab ist die Abkürzung für Labor bzw. Laboratory. Ein Lab ist ein soziales Labor; ein Ort, an dem neue Konzepte, Ideen und Designs für gesellschaftliche Fragen entwickelt und – im Sinne des Experiments auch – erprobiert werden.]
[2] Superwork ist – oder besser: wird – [denn ganz so weit wie mit Supercraft ist dieses Projekt noch nicht] ein Campus für Gründer/innen und Selbermacher/innen. Während Supercraft den Wunsch nach kreativem, gemeinschaftlichem und sinnerfülltem Tun erfüllt, fördert Superwork die Professionalisierung der Handmade-Szene. Damit machen Sophie und Catharina einen – ich will nicht sagen überfälligen, aber auf jeden Fall den richtigen – Schritt in die richtige Richtung: Ein Angebot aus der Handmade-Szene für die Handmade-Szene. Gründerseminare u.ä. gibt es nämlich in Hülle und Fülle, aber die meisten gehen an den Bedürfnissen, Wünschen und Visionen der Selbermacher/innen vorbei. Was Sophie und Catharina im Rahmen von Superwork genau vorhaben, ist noch nicht bekannt. Vielleicht verraten sie es uns bald. Ich werde berichten.
Klassische Beratungs- und Schulungsangebote passen in der Regel zu Gründer/innen aus den klassischen Branchen (IT, Gewerbe, Handwerk, Verlag etc.), aber selten zu kreativen Selbermacher/innen. Und auch Social und Culturell Entrepreneur-Plattformen treffen nicht immer den Handmade-Nerv. Außerdem gibt es davon noch vergleichsweise wenig, zum Beispiel hier, hier und hier für Sozialunternehmer/innen oder hier und hier für Kulturunternehmer/innen. 

Sonntag, 24. Juni 2012

Es regnet

Wo ist der Sommer nur? Where is the summer gone?
It´s a verse of the peom It´s Raining of my beloved poet Mascha Kaleko
The Rain Sings in Front of Your Door,
Come to the Window Quickly and See:
The Sky filled Strings of Pearls
From its Cloudy Case.

Samstag, 23. Juni 2012

Ein Blick hinter: a l m a.

Als ich a l m a. das erste Mal sah, dachte ich, dass die Frau hinter dem Blog mindestens Mitte 30 alt sei. So ein feines ästhetisches Gespür bedarf – so dachte ich – doch einiger Jahre Erfahrung und Geschmacksbildung. Doch weit gefehlt. Die Dame hinter dem zartrosa Blog ist 22 Jahre. Heute lüftet sie ein wenig den Schleier und lässt uns einen flüchtigen Blick hinter ihr Blog werfen. Mich machen ihre nicht minder feinsinnigen Antworten fast noch neugieriger... Aber lest selbst. Und dir, liebe Alma, vielen Dank!

When I saw a l m a. the first time, I thought the woman behind this blog must be at least 35 years old. Such a fine aesthetically sense needs – so I supposed – a few years of experience and literacy. But I failed. The woman behind a l m a. is 22 years old. Please have a look at her awesome blog
Magst du ein wenig von dir erzählen? 
Mein Name ist, wie auch der Name meines Blogs, ist Alma. Ich bin 22 und begeistere mich für Literatur, Fotofrafie, Design und Kunst – für Dingesammelei.

Woher kommst du?
Etwas nördlich von Lübeck, Ostseenähne.

Kommst du aus einer Künstler- und /oder kulturnahnen Familie?
Meine Familie hat sicherlich einen starken Bezug zu Literatur, Theater und Kunst. Aus einer Künstlerfamilie stamme ich aber nicht.
Du studierst Kunst und Germanistik. Was willst du nach dem Studium am liebsten machen?
Das weiß ich ehrlich gesagt noch nicht – ich habe auch noch ein paar Jahre Studium vor mir. Ich denke, ich lasse es auf mich zukommen. Es ergibt sich bestimmt eine schöne Gelegenheit.

Wie kam es zu deinem Blog und was es für dich?
Ich habe eine Vorliebe fürs Suchen und Finden schöner Dinge – die kann ich durch meinen Blog hervorragend umsetzten. Mein Blog ist für mich, wie eine Art kleine Zeitschrift oder ein Sammelbuch, das ich gestalten kann, wie ich es möchte. Ich freue mich aber besonders darüber, dass man all die Fundstücke teilen kann. Mit einer Leserschaft, die genau die Dinge liebt, die ich liebe.

Was magst du besonders an der Blogwelt und was nicht?
Schön ist, dass man schnell Artikel verfassen kann, selbständig und unabhängig arbeiten kann, sich einem ständig neue Perspektiven eröffnen.

Was ist dein Lieblingskleidungsstück?
Immer wieder eine Lieblingshose, die ich dann ständig trage – bis sie durchgewetzt ist. Ich habe aber auch Kleidungsstücke, die ich am liebsten nur ansehe, weil sie so schön sind und ich Angst habe, sie kaputt zu machen, was mir schnell passiert. Aber eigentlich liebe ich Schuhe.
Welche Musik hörst du in welcher Stimmung?
Das ist ziemlich viel. Viel und verschieden. Am besten schaut ihr euch dazu die Kategorie musisches auf a l m a. an und hört euch unter den liebsten der woche das liebste Lied der Woche an (unter 07).
Du lebst in Lübeck? Was gefällt dir dort besonders? Welche Orte empfiehlst du mir als Kunst- und Designliebhaberin für einen Wochenendtrip nach Lübeck?
Lübeck. Nicht direkt. Ich komme etwas weiter nördlicher von der Ostsee. Lübeck ist natürlich die Stadt, zu der ich zuerst einen Bezug hatte. Mittlerweile studiere ich aber in Greifswald, auch an der Ostsee und irgendwie ähnlich. Einen Tipp kann ich natürlich trotzdem gern geben. Was mir besonders am Herzen liegt und meine beiden Vorlieben (die Literatur und die Kunst) grandios vereint, ist die Makulatur. Ähnlich wie das Do You Read Me? in Berlin, nicht so sehr auf Zeitschriften spezialisiert und viel persönlicher. Man findet die schönsten Fotobände, liebevoll gestaltete Bücher über Architektur, Design, Literatur. Man kann Stunden dort verbringen. Zu finden in der Hüxstraße 87.

Freitag, 22. Juni 2012

Foto-Frage-Freitag

Es ist wieder soweit: Fünf Fragen von Steffi, fünf Bilder von mir.
It´s time again: 5 questions from Steffi, 5 pictures from me.

[1] Worüber denkst du gerade nach? What are you thinking about?
[2] Ein schöner Moment? A beautiful moment?
Über der Stadtautobahn beim abendlichen Joggen/above the urban freeway while jogging
[3] Was liest du dieses Wochenende? What are you reading this weekend?
[4] Wovon musst du dringend mehr essen? What are you desperately need to eat more? 
Japanische Reiskekse / Japanese Rice Crackers
[5] Was oder wen fandest du diese Woche niedlich? What or who have you thought cute this week? 

Mittwoch, 20. Juni 2012

Eine Auszeichnung

... habe ich erhalten. Von Mariela (One Happy Mess). Aus Spanien. Ich freue mich sehr über diese Anerkennung, und darüber dass ich über mein Blog so wundervolle Bekanntschaften auch jenseits der deutschsprachigen Welt gemacht habe. Liebe Mariela, vielen, vielen Dank!


Lovely Mariela from One Happy Mess has awarded me. I am so happy about this appreciation, and also that I make acquaintance of her via the blog world. Dear Mariela, thank you so much!

Ich möchte mit dem Blog Award einige noch eher junge und "kleine", aber ganz besonders feine Blogs auszeichnen:
I would like to award a few younger and "smaller", but very fine blogs: 

Sonntag, 17. Juni 2012

Japan + Neongelb

Heute hatten wir einen ganz besonderen Besuch. Er kam aus Japan. Den Anlass gab das Thema Wohnen. Doch mehr darf und kann ich noch nicht verraten. Es war aufregend und ich bin sehr gespannt auf das Ergebnis – das ich euch natürlich zeigen werde.
Außerdem an diesem Wochenende: Ein altes Hemd gefärbt und anschließend zusammen mit einem Kinder-T-Shirt neonverziert.

Today we had very special visitors. From Japan. They wanted to see how we live and how we cope with the disorder. Unfortunately I cannot tell you any more yet. It was exciting and I am curious about the result that I will show you of course as soon as possible.
In addition I have colored an old blouse and sprayed it neon yellow. And a white t-shirt of the little girl has got a neon heart.
Rice cakes from Japan

Samstag, 16. Juni 2012

Ein Blick hinter: Fräulein Wunder

Heute "plaudere" ich mit Suse, die hinter dem "frischen, klaren und aufgeräumtenFräulein Wunder steht und "ein besonderes Auge für Farben hat(Brigitte Jury Blog Kreativ Award)Mit dieser frischen, aufgeräumten Klarheit und dem Blick fürs Farbliche hat die Wahl-Berlinerin und zweifache Mutter es mit ihrem noch jungen Blog direkt auf die Nominierten-Liste des Brigitte Blog Award geschafft. Mit Recht, wie ich finde! Und: HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! Wenn ihr ihr zur Monatssiegerin verhelfen möchtet, dann schenkt ihr ein Herz für ihre – wie ich finde sehr gelungene – DIY-Idee: das Park & Ride-Memoboard. Aber nun erst einmal viel Spaß beim Lesen! 


Today I rap with Suse from Fräulein Wunder. Please have a look at her gorgeous blog, that is nominated by the Brigitte Blog Award.
Magst du ein wenig von dir erzählen? Wer bist du? Was machst du? Woher kommst du? 
Gerne, ich bin Susanne, 32 Jahre alt und wohne seit 11 Jahren in Berlin. Berlin bezeichne ich als meine Heimatstadt, denn noch nie zuvor habe ich 11 Jahre an einem Ort verbracht. Städte wie Tübingen, Göttingen, Kiel, Hamburg, München...und ein kleines Dorf in Bayern... stellten in der Vergangenheit temporär meine Heimat da.
Wo wohnst du in Berlin? Und was sind deine liebsten Orte in deinem Kiez? Und welche Orte in Berlin? 
Seit ich 2001 nach Berlin gekommen bin, wohne ich in Berlin-Friedrichshain. Zu meinen Lieblingsorten hier gehören das Aunt Benny am Traveplatz, von hieraus arbeite und blogge ich gerne. Meinen Tag beginne ich am liebsten mit einer Schwimmrunde auf dem Badeschiff und an den vielen kleinen Läden rund um den Boxhagener Platz kann ich nur schwer vorbeigehen. Ich liebe das RAW-Gelände mit seiner erhaltungswürdigen (Sub-)Kultur, dem Flohmarkt, dem Zirkus Zack und dem Cassiopeia. Empfehlenswert ist auch die Lesebühne Chausee der Enthusiasten jeden Donnerstag. Wenn ich abends mal weggehe, dann gerne nach Kreuzberg rund ums Kottbusser Tor: Festsaal Kreuzberg, Monarch usw.
Was hast du gelernt/studiert? Und wo arbeitest du/hast du gearbeitet?
Ich bin studierte Kommunikationswirtin und habe die letzten Jahre in verschiedenen Berliner Kreativagenturen als Projektmanagerin gearbeitet. Seit zwei Jahren arbeite ich – begründet durch die zeitliche Flexibilität – freiberuflich, seit einigen Monaten auch als Mitglied des Designnetzwerks PARK. Jetzt, wo meine Kleine in die Kita geht, möchte ich gerne wieder festangestellt arbeiten. Gerade verzweifle ich an der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. In der Medienbranche ist Teilzeitarbeit leider rar gesät. Viele Firmen sehen mehr die „Fehlzeit“, die Teilzeitarbeit mit sich bringt und nicht die Erfahrung, die Motivation und die Einsatzbereitschaft, die man einbringt.
Wie und was würdest du am liebsten arbeiten?
Mit der Frage beschäftige ich mich in der Tat gerade intensiv. Ich bin abhängig von der hiesigen Kreativszene. Wir brauchen uns. Ein kreatives Umfeld beflügelt mich, ich ziehe enorm viel Energie aus den pulsierenden Einflüssen und Eindrücken um mich herum. Ich bin jemand der „mehrere Baustellen“ braucht, interdisziplinäres arbeiten hilft über den Tellerrand hinauszublicken, das reizt mich. Das kann ich. Ich schreibe gerne integrierte Konzepte, da kann ich meine Ideen und Erfahrungen einbringen und werde nicht durch eine banale Anwesenheitspflicht gelähmt. Auch eine Ausstellung kuratieren wäre eine interessante Herausforderung. Neuland. Vielleicht ergibt sich mal die Gelegenheit.

Ach, theoretisch gibt es viele Wünsche: an einem Wohnmagazin mitarbeiten, wäre mir eine Ehre; Kampagnen für den Bund oder Ministerien betreuen wäre auch eine interessante Tätigkeit. Denn auch informationsstarke und/oder sensible Themen können kreativ und ungewöhnlich umgesetzt und vermittelt werden.

Privat ist mir der Erhalt der unterschiedlichen Berliner Subkulturen wichtig. Das was Berlin zu Berlin macht darf nicht weggentrifiziert werden. Auch hier würde mich ein berufliches mitwirken interessieren.* Und nicht zu vergessen die DIY Szene, meine private Passion. Vielleicht ergibt sich da eine Möglichkeit meine Kenntnisse rund um Marken, Kommunikation und Organisation einzubringen. Ich bin gespannt wo mich mein Weg hinführt.

[*Oh ja, unbedingt!!! Lass uns hier was gemeinsam machen.]
Was würdest du gerne machen und weißt/ahnst, dass du es niemals tun wirst?
Ich ahne, ich werde in meinem Leben nicht mehr Innenarchitektur oder Design studieren. Zwei große Leidenschaften, die ich nun über meinen Blog kompensiere. Weiterhin bin ich mir nicht sicher, ob ich jemals andere Kontinente bereisen werde – mein Plan ein halbes Jahr nach Australien zu reisen, nach Kuba, Brasilien, Thailand.... ich leide an ausgeprägter Flugangst! Aber ich gebe diesen Wunsch nicht auf. Auch werde ich wohl nie über eine multiple Sprachbegabung verfügen. Das Gen der deutsch/englischen Muttersprachler mit Schwedisch-, Italienisch- und Japanisch-Kenntnissen fehlt mir einfach.
Wie kam es zu deinem Blog? Und was bedeutet es für dich?
Meinen Blog gibt es ja erst seit Januar 2012, ich bin ein Spätsünder. Der Wunsch eines eigenen Blogs war schon länger da. Vom passiven Beobachter zum aktiven Mitwirkenden, das fand ich interessant. Als Freelancer – und erst recht während der Elternzeit – verbringt man viel Zeit zu Hause, manchmal zu viel. Da musste noch was her. Der Blog kam genau zur rechten Zeit. In den Anfangszügen ging es erstmal ums Sammeln und Zeigen, das klassische Notizbuch wurde digitalisiert. Mittlerweile bringe ich viel von mir selbst ein. Einblicke in mein Leben, in unsere Wohnung, DIY-Ideen und Anleitungen, private Ansichten etc. Der Blog wurde durch Kommentare und persönliche Beiträge zum Leben erweckt. Das fühlt sich gut an. Man hat was erschaffen, das auf Resonanz trifft.
Wie wohnst du? Magst du ein Bilder deiner Wohnung zeigen?
Unsere Wohnung ist ein Spiegelbild meiner Seele. Wenn man die Wohnung betritt, trifft man auf Klarheit. Wenig Möbel, reduziertes Erscheinen, alles wirkt aufgeräumt, fast ein wenig nüchtern. Wenn man sich länger bei uns aufhält, macht man viele interessante, inspirierende, manchmal auch liebliche Entdeckungen. Als würde die Wohnung sich für die entgegengebrachte Aufmerksamkeit bedanken. Sie öffnet sich, man darf sie kennenlernen. Es macht Spaß unsere Wohnung kennenzulernen, immer wieder entdeckt man Neues. Die Wohnung ist ständig im Wandel, das räumliche Potential wird immer wieder neu definiert, der Stil ist die Veränderung. Kommt man öfter ist man ein Freund. Dann kennt man das Leben hinter dem klaren Erscheinen. Man blickt in die Tiefe. Die überfüllten Küchenschränke samt Fluchen wenn man einen Topf sucht, die überquillten Kleiderschränke und Schubladen in denen eindeutig das Chaos regiert, man kennt die Kammer des Grauens (so heißt unsere Abstellkammer... zu Recht!). Die Wohnung birgt mehr als der erste Anschein verrät.
Was ist dein liebstes Möbel? Und warum?
Momentan bin ich immer noch ganz verliebt in einen Flohmarktfund. Am Boxhagener Platz habe ich einen weißen Z-Stuhl erstanden. Der wartet nun auf Zuwachs.
Was sind deine liebsten Kindersachen?
Meine Liebsten Kindersachen sind meist Kleidungsstücke. Eine Weste, die ich selbst genäht habe, zahlreiche selbstgenähte Röcke, einige Kleider. Ich mag Mias Glitzer-Sammelsurium, welches sich in jeder Ecke findet, ihre Schätze sind wie sie, strahlend und unaufdringlich. Seit einigen Tagen haben wir wieder das Kinderhaus aufgebaut, unsere neue Lieblings-Leseecke.
Was ist dein nächstes größeres Projekt?
Ich würde gerne das Wohnzimmer umgestalten. Den großen Schrank – der schon als Kind in meinem Kinderzimmer stand – würde ich gerne mal in den Keller stellen und stattdessen ein Riesen-Bücherregal anbringen. Ich zögere noch wegen der Unordnung, die im Schrank herrscht. Tür-zu-und-weg-is-es hat schon Vorteile.

Freitag, 15. Juni 2012

Foto-Frage-Freitag

Es ist wieder soweit: Steffi fragt, ich antworte in Bildern.
It´s time: Steffi asks, I answer in pictures.
[1] Was vermisst du gerade? What do you miss at the moment?
Zeit und Muße/time and leisure
[2] Was hast du diese Woche ganz schnell gemacht? What have you quickly and easily done this week?
Eine neue Schlafzimmeratmosphäre geschaffen mit einem neuen Poster/
acreating  new atmosphere in our sleeping room with a new poster
[3] Ein toller Tipp? A great tip?
Einfach mal nichts tun! Simply doing nothing!
[4] Eine Sache, die du nicht benutzt, weil zu hübsch? Which thing you don´t use because it´s to fine?
[5] Wie siehst du im Moment oft aus? How do you look often at the moment?

Donnerstag, 14. Juni 2012

s/w

Ich liebe schwarz-weiß. Und Nic sammelt es heute. Darum dies Bild.
I love black and white. And Nic is looking for it today. That´s why I show this picture.

Dienstag, 12. Juni 2012

Kleiner Gruß

Ich bin seit Tagen krank! Ein Ergebnis der Schnelligkeit, vermute ich. So verbringe ich viel Zeit im Schlafzimmer...
I am ill since days. I guess, it is result of my speedy live. So I stay a lot of time in our bedroom...

Montag, 11. Juni 2012

DMY 2012

Wie angekündigt kommt hier der Kurzbericht des diesjährigen International Design Festival Berlin der DMY, das zum 2. Mal im ehemaligen Flughafen Tempelhof stattfand. Allein der Ort ist großartig und der beste Platz, den ich mir für dieses Festival vorstellen kann. Obgleich es mittlerweile aus dem Status der Ideenbörse für junge Designer/innen herausgewachsen und "zum Pflichttermin der Branche" (Zitty) avanciert ist, zählt sie zu den experimentierfreudigsten und kreativsten Branchenveranstaltungen. Hier kann man erfahren, wie und warum Design die "Welt verbessern" und der Wirtschaft neue Wege in die Zukunft weisen kann. Nachhaltiges Design zog sich gemeinsam mit der Liebe zu knalligen Farben durch die gesamte Ausstellung. Lampen aus Pappmaché, Recyclingglas oder dünnen Holzstreifen in Selbstbaukästen, handgestrickte Teppiche aus alten Textilien oder Sitzmöbel aus Altmaterial – viele der rund 700 Designer/innen aus 30 Ländern präsentieren eine Ästhetik der Nachhaltigkeit, die anknüpft an die (Bauhaus-)Moderne, den klassischen Funktionalismus jedoch hinter sich lässt. Ihre Arbeiten sind vielfach verspielt mit einem Hauch Selbstironie und dabei mutig und klug. Sie zeigen: Der moderne Gestaltungsleitsatz Form follows Function, wonach sich die Form aus dem Nutzzweck ableiten soll, muss  heute weiter gefasst werden. Angesichts von "Umweltkatastrophen", immer knapper werdenden Ressourcen, einer wachsenden Weltbevölkerung und globaler Ungleichheiten erschöpft sich die Funktion der Dinge nicht (mehr) im Sitzen, Liegen oder Leuchten. 

As announced, here's the brief summary of this year's Berlin DMY International Design Festival Berlin that takes place in the former Tempelhof Airport for the 2nd time. It is the best place I can imagine for this festival. Although it has advanced from a platform for young designers to a "must have" for the whole industry (Zitty), it is one of the most experimental and creative design events. Here you can learn how and why design can change the world and is a model of the future of business. Sustainable design and bright colors run like a thread through the whole exhibition. Lamps made ​​of paper mache, recycled glass or thin wooden strips in self kits, hand-knitted carpets from old textiles and seating made ​​of recycled material - many of the 700 designers from 30 countries present an aesthetics of sustainability, which is linked to the (Bauhaus) modernity, but leaves its classical functionalism behind. Their works are often playful with a hint of irony, while wise and courageous. They show: The modern design principle form follows function must be developed. In the light of "environmental disaster", the shortage of resources, a growing world population and global inequality, function does not end with sitting, lying or lights.