Donnerstag, 31. Mai 2012

Jeder Tag ein Festtag

Am Samstag war ich bei Ikea. Ich war dort, weil wir etwas brauchten. Dringend. Aber wie immer habe ich mich nicht auf das Nötigste konzentrieren können und ließ meinen Blick schweifen. Er fiel auf ein Buch, dessen schwarz-weiße Aufmachung mich sofort ansprach. Und nachdem ich es durchgeblättert hatte, landete es in meinem Einkaufskorb: FANTASTIS – Jeder Tag ein Festtag zeigt, wie man aus jeder Mahlzeit mit wenig Aufwand und witzigen Deko-Ideen ein Festmahl zaubern kann (es enthält auch eine kleine Rezeptsammlung). Es macht wirklich Spaß, darin zu blättern und sich inspirieren zu lassen.

Do you know the book FANTASTIS - Each Day Counts from Ikea? It is a really inspiring and fine book.




Dienstag, 29. Mai 2012

Sommersalat

Das lange Pfingstwochenende haben wir unter anderem mit Freunden im Garten verbracht: grillend und chillend. Neben den obligatorischen Würsten, Grillgemüse und Halloumi gab es Quinoa-Salat (Quinoa ist eine Pflanze, deren Samen u.a. auch Inkareis genannt werden). Das Rezept ist eine Neuentdeckung und ist – nicht nur, aber ganz besonders – ein Genuss an heißen Sommertagen.
PS: Leider hat sich im Bild ein "ö" eingeschlichen, wo ein "l" stehen sollte. 

We have spent the Whitsun Weekend in our garden, and of course we have had a barbecue. Among others we had a quinoa salade. It´s a new recipe and so delicious. The best you enjoy it on hot summer days. 

Montag, 28. Mai 2012

Wünsch dir 5

Die Wohncommunity solebich hat für ihre bloggenden Mitglieder ein Gewinnspiel ausgerufen: Wer bis zum 30. Juni auf ihrem/seinem Blog fünf Lieblingsprodukte vorstellt, kann mit etwas Glück einen Wunschkandidaten im Wert von maximal € 400 gewinnen. Wer dieses ganz große Los nicht zieht, wird vielleicht eine/r von den sechs Gewinner/innen, die in den Genuss eines von 23 Designpreisen komm. Auf meiner Wunschliste stehen ...

The interior-community solebich has offered their blogging members a prize. If you present five interior products that you love, you can win one of your favorites or one of seven design prizes. Here are my favorites.

Sonntag, 27. Mai 2012

Neon

Manche Trends nehme ich sofort begeistert auf. Einige nie und andere erst nach längerer Zeit. Zu letzterem zählen Neonfarben. Ich mochte sie von Anfang, aber nicht an mir. Das hat sich seit einigen Wochen verändert. Zu den neon-orangefarbenen Fingernägeln gesellt sich seit einiger Zeit ein passendes Tuch.

It has taken a while, but now I love neon colours!

Samstag, 26. Mai 2012

Ein Blick hinter: Fuchs & Hase

Ich freue mich so, dass Eva mitgemacht hat und uns einen Blick hinter ihr noch relativ neues, aber sooo schönes Blog werfen lässt. Fuchs & Hase dreht sich vor allem um Evas – wie sie selbst sagt, "an Besessenheit grenzenden" – Spleen: Das Wohnen. Na, wenn uns das nicht irgendwie eint ;) Wie viel Spaß beim Lesen unserer kleinen, feinen Konversation.

PS: Wenn ihr einen Blick hinter euer Blog werfen lassen mögt, meldet euch bitte! Ich freue mich, wenn ihr mitmacht!

This a little interview with Eva from Fuchs & Hase. Unfortunately my English isn´t good enough to translate the whole conversation. But I recommand you to have a look at Fuchs & HaseEva´s blog is worth a visit.
Magst du dich kurz vorstellen? Wie alt bist du, woher kommst du, wo lebst du und was liebst du? So oder anders... was du halt erzählen magst von dir.
Ich bin 35 Jahre alt und arbeite als freie Journalistin. Zusammen mit dem Mann, den Töchtern (6 und 8) und dem Sohn (2) lebe ich in Bayreuth. Ich liebe Musik und Musizieren, lese gerne, mag Pflanzen, Flohmärkte und kleine Werkeleien. Außerdem leide ich an einem Wohn-Spleen, der an Besessenheit grenzt.

Für wen schreibst du? Über welche Themen schreibst du und über welche Themen würdest du am liebsten schreiben?
Ich schreibe hauptsächlich für die Festspielnachrichten hier in Bayreuth. Schwerpunkt dieser Arbeit sind Interviews mit Menschen, die etwas mit Wagner zu tun haben, also z.B. Wagnersänger sind, Dirigenten, Regisseure oder einfach begeisterte Opernbesucher. Daneben gibt es kleinere Sachen zum selben Thema, mal eine Buchsprechung, eine Reportage oder den Besuch einer Pressekonferenz.
Weil ich Wagner sehr liebe, bin ich bei diesem Thema genau richtig. Erweitern würde ich mein Spektrum langfristig gerne in Richtung der Wohnthemen, die mir, wie man auf dem Blog ja sehen kann, auch sehr am Herzen liegen. 
Was macht deiner Meinung nach einen guten Schreibstil aus?
Verständlichkeit. Sachlichkeit. Logik (vor dem Schreiben kommt das Denken!). Wenn alles fliest. Abwesenheit von unnötigen Fremdwörtern. Das perfekte Verb. Ein harmonischer Rhythmus.

Wie kriegst du Beruf und Familie/Kinder unter einen Hut?
Mit Hilfe von insgesamt vier kompetenten Betreuungseinrichtungen, von denen keine weiter als zehn Gehminuten von unserem Zuhause entfernt liegt. Weil unsere Stadt auch Universitätsstadt ist, verfügen wir da über ein gutes Angebot.
Grundlage allen Gelingens ist aber das Vorhandensein des Mannes, der es scheinbar mühelos schafft, zuhause und im Job jede Menge Bälle gleichzeitig in der Luft zu halten. Er kann echt alles! Nur im letzten Winter hat er ein wenig geflucht, als er von mir den Ballettdienst übernommen hat und lernen musste, den Töchtern die Haare zum Knoten zu tüddeln. Klappt jetzt 1a.
Was bedeutet es für dich, "Mutter" zu sein? Und was genießt du daran am meisten?
Es bedeutet, dass sich ein großer Wunsch erfüllt hat – und das gleich drei Mal, was für ein Glück! Im Moment genieße ich es sehr, den Mädchen abends vorzulesen, endlich die „richtigen“ Bücher, wie zur Zeit gerade Tom Saywer. Es ist wunderbar, sie über diese Geschichten staunen und an ihnen wachsen zu sehen.
Mit meiner Ältesten genieße ich außerdem Gespräche, die diesen Namen wirklich verdienen, und das gemeinsame Singen, das ist so schön! Unsere Mittlere ist ein Kind, das ich den ganzen Tag beobachten möchte, aus Freude an ihrem Ideenreichtum und den schönen, leichtfüßigen Bewegungen, mit denen sie federleicht durchs Leben tänzelt. Und der Sohn, der ist ja noch so klein. Da ist natürlich der körperliche Kontakt noch sehr im Vordergrund, sein später Babygeruch, das Kuscheln und im-Arm-Einschlafen, das dieses Alter so besonders macht. 
Macht es für dich einen Unterschied, Mutter einer Tochter oder eines Sohnes zu sein? 
Ja, macht es. Beides ist wunderbar. Aber das weiß ich noch gar nicht so lange. Ich hatte ja zunächst zwei Töchter und habe mich in der Rolle der Mädchenmama sehr gerne festgesetzt. Zöpfchen, Kleidchen, Spangenschuhe. Fand ich alles super. Und hätte deshalb auch bei Nummer drei gerne wieder die Mädchenkarte gezogen. 
Und jetzt haben wir so einen hübschen Jungen hier und ich bleibe mit ihm an allen Baustellen stehen und freue mich, wenn er sich freut. Und denke mir, wie ungern ich darauf verzichtet hätte, seine so besondere Jungswelt zu erleben mit ihren speziellen Ereignissen. Wo am Laufrad, bevor man damit losheizt, ein imaginärer Zündschlüssel umgedreht und dazu ein Startgeräusch simuliert wird. Auf so was hätte ich bei den Töchtern lange warten können. 

Du lebst im BAUHAUS. Was hat es mit diesem Haus auf sich? Und seid wann lebst du dort?
Wir leben darin seit 2009. Eigentlich ist das BAUHAUS ein Kompromiss, denn selbst bauen wollten wir nie. Aber der charmante Altbau, der uns vorschwebte, war uns wohl nicht bestimmt. Das Forsthaus am Waldrand haben andere ergattert, der 60er-Jahre-Flachdachbungalow war zu teuer und die leerstehende Werkstatt mit Ausbaupotential wollte der Besitzer nicht verkaufen.
Dann haben wir gefunden, was wir nie gesucht hatten: Ein Grundstück nahe der Innenstadt, direkt angrenzend an einen Park mit See und uralten Bäumen.
Also haben wir gebaut. Es war schrecklich und wir werden es nie wieder tun. Aber das BAUHAUS ist sehr schön geworden und wir fühlen uns darin sehr wohl. Als wir es geplant haben, hatten wir den Bauhaus-Stil vor Augen mit seiner funktionsorientierten Sachlichkeit. Eine andere Inspirationsquelle waren New Yorker Lofts und das Thema „Industrie“ (wir hätten die Werkstatt wirklich GERNE gehabt). So haben wir nun den ein oder anderen offenen Stahlträger hier im Haus, rohe Betonwände und Estrichböden. Vor allem aber leben wir mit sehr viel Glas, das uns rund ums Jahr den Blick öffnet auf Park und See und Natur. 
Was macht dein Mann beruflich? Hat es etwas mit Bayreuth zu tun?
Nein, er ist Arzt und kann überall arbeiten. Nach Bayreuth sind wir gekommen, weil Teile der Familie hier leben. Und weil wir schön wohnen wollten! Das wäre in Hamburg, wo wir zuvor zuhause waren, in dieser grandiosen Form natürlich nicht möglich gewesen. 

Was vermisst du an Hamburg und was liebst du in Bayreuth?
Hamburg vermisse ich nach wie vor sehr. Am meisten vielleicht die vielen schönen Museen mit Familienprogramm. Und die Läden im Karoviertel. Diesen kleinen Gartenmarkt in der Schanze, in dem ich immer meinen Bedarf für den 2-qm-Balkon gedeckt habe. Das Zeise-Kino, wo mir einmal im Dunkeln die Tasche geklaut wurde – obwohl der Film „Kops“ hieß. Straßennamen wie Rutschbahn, Tieloh, Schulterblatt oder Kiewittsmoor.
Aber Bayreuth ist auch schön. Wir leben hier gleichzeitig mitten in der Stadt und mitten in der Natur. Die Kinder können alleine im Viertel unterwegs sein und zur Schule laufen. Wir haben kurze Wege und dadurch mehr vom Tag. Die Spielplätze sind scherbenfrei und nicht eingezäunt. Das Brot kostet gar nichts und schmeckt nirgends besser als in hier. Und im Sommer kommt Angela und wir genießen sechs Wochen lang unseren Status als Weltstadt auf Zeit. 

Was ist dein nächstes Projekt, auf das du dich besonders freust?
Das Baumhaus im Garten wartet auf seine Vollendung. Es braucht noch hier und da ein Brett, ein Guckloch, eine abgerundete Kante. Wenn die Konstruktion fertig ist, wollen wir es bemalen, alle zusammen, und zwar so unkontrolliert wie möglich. Es soll ein ganz besonders wildes Baumhaus werden! 
Ich war noch nie in Bayreuth und kenne nur die Festspiele dem Namen nach. Was muss ich deiner Meinung nach kennen lernen, sollte es mich einmal nach Bayreuth und/oder Umgebung "verschlagen"? 
Eine Führung durch das Festspielhaus wäre tatsächlich ein Muss. Da darfst du auf die Bühne und in den Orchestergraben, das hat man nicht alle Tage.
Auch eine Runde durch die Innenstadt solltest Du Dir gönnen. Danach isst Du ein Eis am Sternplatz und legst Dich auf eine Wiese im Hofgarten. Vielleicht kommt eine Markgräfin im Reifrock vorbei und lächelt Dir zu. Wer weiß?!

Freitag, 25. Mai 2012

Foto-Frage-Freitag

Schon wieder Freitag! Das sage ich jeden Freitag. Denn jeden Freitag bin ich wieder überrascht , dass die Woche schon wieder um ist - und der Foto-Frage-Freitag ansteht. Steffi hat gefragt. Hier sind meine Antworten.

It´s Photo-Question-Friday. Here are my answers.

[1] Welche Überschrift trägt deine Woche? The headline of my week?
[2] Wo isst du im Moment am liebsten? Draußen! Where do you prefer to eat at the moment? Outside!
[3] In deinem Bad? Ein selbstgemachtes Mobile. In your bathroom? A selfmade mobile.
[4] Dein Ohrwurm? Your earworm?
[5] Was machst du Pfingsten? Eine Gartenpartie. What are you going to do on whitsun weekend? A garden party.

Donnerstag, 24. Mai 2012

5 Dinge & Beauty Is Where You Find It

Vor ein paar Tagen erhielt ich eine Mail von Maja von bezaubert leben mit der Frage, ob ich nicht Lust hätte mitzumachen und 5 Dinge über mich verraten. Diese Frage erreicht mich bereits ein zweites Mal – das letzte Mal kam sie allerdings in Form eines Stöckchens geflogen. Vielleicht ist es das Stöckchen, das sich im Laufe seiner Reise durch die Bloggerwelt etwas gewandelt hat? Wie dem auch sei, ich freue mich, dass Maja an mich gedacht hat. Und 10 Dinge über mich sind vielleicht auch noch nicht zu viele...?! Ich binde das Stöckchen dieses Mal an die schöne Blog-Aktion von Nic (alias Luzia Pimpinella) Beauty Is Where You Find It und verrate euch 5 Dinge, die ich schön an mir finde [eine echte Herausforderung!].


5 things that I love about myself? That´s how I have frame the invitation of Maja from bezaubert leben. She has asked me to betray 5 things about me, and I have connected her question to  Nic´s gorgeous blogger-event Beauty Is Where You Find It. I can tell you it isn´t easy to find 5 things that I love about myself ;)


Schön an mir finde ich...


[1] ... meine Hände mit Neon-Orange auf den Nägeln [eigentlich finde ich meine Hände nicht besonders schön. Viel zu kräftig/groß und die Finger viel zu kurz.]  
I like my hand with neon-orange fingernails.
[2] ... meine Impulsivität [Sicherlich ist sie für meine Mitmenschen manchmal gar nicht so schön. Aber sie macht mich begeisterungsfähig und hilft mir, Enttäuschungen oder schlimme Erfahrungen leichter zu nehmen.] 
I like my impulsivity.
[3] ... meine Arme finde ich schön.
I like my arms.
[4]... und meinen Blick fürs Detail.
I like my eye for detail.
[5] ... meine Offenheit gegenüber Fremden, Ungewohntem, Anderem.
I like my openness for the strange, the unusual and other.

Mittwoch, 23. Mai 2012

Design Thinking. Ein Bericht.

Rund eine Woche liegt Design Thinking Workshop im Rahmen der Vision Summit 2012 nun hinter mir. Und noch immer fühle mich ein wenig wie akupunktiert: Nadeln im Kopf, in den Händen und Füßen. Hier kribbelt und sticht es, da beißt und piekt es, dort juckt und summt es. So viele Inspirationen, Ideen und Assoziationen, die sich bis heute noch zu keinem klaren Bild zusammengefügt haben. Aber vielleicht ist das symptomatisch. Denn Design Thinking ist zumindest für mich eine eher ungewohnte Art und Weise, sich mit einer Aufgabe oder Problemstellung auseinanderzusetzen: Teamarbeit statt Einarbeiten, Brainstormen statt Analysieren, Prototyping statt Konzepte, Testen statt Evaluieren. Aber der Reihe nach...*
Workshop-Beginn war um 9 Uhr, das offizielle Ende um 18 Uhr (das inoffizielle deutlich später, doch konnte ich nicht bis zum Schluss bleiben). Insgesamt hatten wir 40 Teilnehmer/innen, die wir aus allen Teilen des Landes in Potsdam zusammengekommen waren, rund eine Stunde Pause. Diese Zeit war verteilt auf mehrere kleine Auszeiten, in denen wir mit guten, vor allem gesunden Essen und Musik versorgt wurden. Ganz im Sinne des Wortes Workshop stand das "Machen" im Vordergrund.

Zwei einführende, kurzweilige Vorträge leiteten den Tag ein: Peter Spiegel vom Genesis-Institute skizzierte anhand von Beispielen, warum die Zukunft im Zeichen der Sozialen Innovation und der Sozialunternehmer (Social (Impact) Business) steht. Seine These: Für die Entwicklung Sozialer Innovation eignet sich derAnsatz des Design Thinkings in besonderer Weise. Was sich hinter dem Ansatz verbirgt, wie er "in die Welt kam" und im Rahmen des einjährigen Zusatzstudiums an der School of Design Thinking gelehrt wird, erzählte Ulrich Weinberg (Leiter der School of Design Thinking am HPI) in groben Zügen. Anschließend ging es direkt mit dem "Design denken"los.

In Zwiegesprächen über unseren Geldbeutel gewannen wir so tiefe Einblicke in unser Gegenüber, dass wir innerhalb von 20 Minuten das ideale Portemonaie für sie/ihn entwickeln konnten. Anhand von 10 gesichtslosen Schnappschüssen rekonstruierten wir den dahinterstehenden Menschen – und waren so nah an der Wirklichkeit, dass es fast unheimlich wurde (Stereotypen und Vorurteile sind in ihrer Wirkungsmacht nicht zu unterschätzen). Wir (re)konstruierten auf Basis der Fotos die Schülerin Louisa, 16 Jahre aus Berlin, sozial engagiert, umweltbewusst, wissbegierig und klug mit einer Abneigung gegen "spießige Öko-Ignoranten". Für sie entwickelten wir das "optimale Bildungserlebnis" – eine Schullabor für soziale Innovationen. Schlussendlich lernten wir noch, wie man eine Riesen-Frage à la "Wie kann ich die Welt verändern?" so umformuliert, dass man schließlich eine konkrete Antwortidee entwickeln kann. Am Ende des Tages war ich so geschafft wie lange nicht mehr nach einem Arbeitstag. Und mein Fazit?

Ich stimme Peter Spiegel zu: Design Thinking ist ein vielversprechender Ansatz insbesondere zur Entwicklung sozialer Innovationen. Für mich weist Design Thinking aber auch einen Weg in die Zukunft der Arbeit. Der Ansatz zeigt exemplarisch, wie eine auf Kooperation, Kreativität und "Menschlichkeit" basierende Arbeits- und Innovationskultur aussehen kann.

Wenn ihr mehr über Design Thinking erfahren möchtet, findet ihr hierda, dort oder hier mehr zum Thema.

* Ich bin immer ein wenig unsicher, ob das Thema bzw. Themen dieser Art hier passen und/oder euch wirklich interessieren. Daher würde ich mich über euer ganz ehrliches Feedback sehr freuen!

My dear international readers, this article is about my experiences and conclusions of the Design Thinking Workshop. It was a really inspiring day! I have got lots of ideas for the future of work or a new culture of work and innovation based on cooperation, creativity and humanness. If you are interested in that subject, so please contact me

Dienstag, 22. Mai 2012

Sommer

Der Sommer in Berlin ist etwas ganz besonderes. Nicht etwa weil der Sommer anders wäre als anderswo. Aber nach dem langen kalten Winter (dessen letzte Ausläufer auch dieses Jahr weit in den April hineinragten) ist die Freude über die Wärme, Helligkeit und Farben so groß, dass der Sommer täglich aufs Neue gefeiert wird. Vor den Cafés und Bars, in den Parks, auf den Straßen, den Balkonen oder Kleingärten. Wir haben den Sommer dieses Wochenende auch in vollen Zügen genossen und waren draußen so oft und so lange es nur ging.
Summer in Berlin is something very special. After the long and hard winter we are longing for warmth and light and colours. So the joy over the summer is that big that we celebrate it everyday and everywhere. 

Samstag, 19. Mai 2012

Neuzugänge

Innerhalb von zwei Tagen trafen zwei Pakete bei uns ein. Zwei große Pakete! Das eine kam vom o.k.-Versand, das zweite von Freundts Wohnaccessoires. Ihr erinnert euch vielleicht? Ich hatte das unglaubliche Glück bei Ricardas Verlosung einen Gutschein für einen Buchstaben von Freundts Wohnaccessoires zu gewinnen. Nach langem Hin und Her habe ich mich für ein gelb-schwarzes E entschieden. Beim o.k.-Versand habe ich nach langem Zögern eine Papierdose bestellt, mit der ich schon seit Jahren liebäugle. Eine Glasvase aus Vietnam gelangte spontan auf den Bestellzettel – ein Spontankauf, den ich nicht bereue (das kommt nämlich durchaus vor).

Two parcels have arrived the last days. Big parcels! The one was from Freundts Wohnaccessoires and contained my prize: a letter. An E. Maybe do you remember? I had won the prize that Ricarda announced. The second parcel has come from the o.k.-Versand. I have ordered a long awaited paper box and a spontaneously bought vase.  

Donnerstag, 17. Mai 2012

Himmelfahrt: Kunst, Kunst, Kunst

Himmelfahrt. Der Bericht über den Design Thinking Workshop ist im Werden. Doch heute ist Feiertag, also Familientag. Das heißt: wenigstens tagsüber herrscht Blog-Verbot (habt ihr auch solche "Online-Verbote"?). Zum Draußen-Verweilen lud das Wetter heute gar nicht ein. Und so haben wir das schier unendliche Kulturangebot Berlins genutzt: Im Martin-Gropius-Bau haben wir uns die Ausstellung ARTandPRESS. Kunst.Wahrheit. Wirklichkeit. angeschaut – leider war es nicht möglich mit zwei 3,5jährigen Kindern beide Etagen anzuschauen. Doch mein Fazit nach der Besichtigung nur einer Etage: Unbedingt sehenswert!
oben links: Barbara Kruger | unten links: Olaf Metzel © VG Bild-Kunst, Bonn, 2011, Photo: Roman Mensing |
Marine Hugonnier, Photography by Todd White Photography
Vom Martin-Gropius-Bau sind wir – mit Zwischenstopp am (für mein Empfinden architektonisch leider misslungenen) Potsdamer Platz nach Hause gelaufen, und das bedeutet: die Potsdamer Straße von Süden nach Norden herunterzulaufen. Was hier passiert, ist so unglaublich spannend! Die Potsdamer Straße war einst eine vornehme Chaussee, die als Teil der ehemaligen Reichsstraße von Aachen nach Königsberg von großer verkehrspolitischer Bedeutung war. Nach dem Zweiten Weltkrieg verlor sie nicht nur diese Bedeutung, sondern wurde zu einer der "Schmuddelecken" Berlins.
Prostitution, Billigkaufhäuser und türkische Gemüsehändler prägen auch jetzt das Straßenbild, doch daneben, dazwischen und hintan gesellen sich international renommierte Galerien und Luxuslabels (vor allem im ehemaligen Verlagsgebäude des Berliner Tagesspiegels), multikulturelle Projektgalerien und subkulturelle Kunstlabore. Dieses Neben-, In- und Übereinander von fremden Welten, unterschiedlichsten Lebensstilen und Kulturen ist so reizvoll wie fragil und vergänglich. Ich liebe diese Interimswelt, die ich sicherlich in nicht allzu langer Zeit schmerzlich vermissen werden (ich schrieb bereits darüber).
Von der Fülle der Kunstorte haben wir heute nur 2 genutzt und doch fast so viel gesehen wie Martin-Gropius-Bau: Direkt neben dem "Tagesspiegel-Luxus-Kultur"-Gebäude liegt die finnische Projektgalerie für Zeitgenössische Kunst Suomesta Galleria, die eine Gruppe junger finnischer Künstler/innen zeigte. Fazit: Ansehen! Unmittelbar nebenan führt eine Toreinfahrt in einen wunderschönen (!) typisch Berliner Hinterhof, in dem sich – wie früher üblich – Leben und Arbeiten in Form von Wohn- und Gewerbeflächen die Hände reichen. Hier sind gleich mehrere Kunsträume, von denen wir uns die Galerie Walden und das Freie Museum Berlin angesehen haben. Beide Ausstellungen sind sehenswert. Aber wirklich "angefixt" hat mich die Installation von Marius D. Kettler in der Galerie Walden im:rot.

My dear international readers! I am so sorry, but I am too tired to translate my text. Some month ago I have written about lots of the places in Berlin (in English) I mention in this post. Please read this article, use google translate and/or contact me if you would like to understand and/or know more. Thanks so much for your understanding!

Montag, 14. Mai 2012

Rück- und Ausblick

Das Wochenende ist vorüber: Wir waren auf dem Spargelfest und haben unterwegs Chicha Morada [ein peruanisches Getränk aus Purpurmais – göttlich!] getrunken. Wir haben einen Kiezspaziergang gemacht und das Ausstellungsfenster des kleinen, feinen und ebenso sonderlichen Stoffladens Fichu [was soviel bedeutet wie: kaputt, futsch, erledigt, im Eimer] bestaunt, das wie immer – und immer wieder anders – Kostbarkeiten vergangener Jahrzehnte barg. Wir haben Geburtstag gefeiert und hätten den Muttertag fast vergessen, wäre am Sonntagabend nicht mein Großer mit einem Riesenblumenstrauß gekommen [womit er mich nicht nur fast zu Tränen gerührt hat]. Nun hat eine verkürzte und versetzte Woche begonnen, die neben Alltäglichem auch Spannendes birgt: Am Mittwoch werde ich Design denken lernen. Auf dem Design Thinking Workshop im Rahmen der diesjährigen Vision Summit. Ich freue mich schon sehr – und werde berichten.

The weekend is over: We have strolled on the hood drinking Chicha Morada and marveling the little exhibition of the little fabric store Fichu. We have celebrated a birthday and nearly forgotten Mother´s Day if not my son has come with an awesome bunch of flowers (and tugged at my heartstring). Now a new week has started and I am looking forward to a really interesting event: the Design Thinking Workshop at the Vision Summit. I will tell you about it.




Freitag, 11. Mai 2012

Foto-Frage-Freitag

Nicht nur die Woche, auch der Freitag ist schon fast vorbei. Und so beende ich meinen Tag mit fünf Foto-Antworten auf Steffis Fragen.

[1] Dein Frühstück?

[2] In deinem Briefkasten?
Eine Einladung zur Hochzeitsfeier: Nach 17 Jahren haben sich sehr alte Freunde von uns – zu unserer Überraschung – getraut.
[3] Dein Kleiderschrank?
NEIN! Das ist weder mein Kleiderschrank, noch mein Foto. Es ist der Kleiderständer und ein Bild meiner Freundin Ieva, ihres Zeichens Fotografin und Künstlerin. Ich liebe dieses Bild. Darum und weil unser Kleiderschrank noch immer nicht fertig ist,  möchte ich euch ermutigen ihre Arbeiten einmal anzuschauen.
[4] Dein Haustier?
[5] An deinem Arm?




Donnerstag, 10. Mai 2012

Kein schöner Land...

Für zwei Tage waren wir in der Schweiz. Genau genommen am Thuner See. Der Anlass war eher trauriger Natur, doch die Schönheit dieser Gegend ist einfach überwältigend. Die Berge, der See, die Aare. Ich liebe diesen Fluss. Er ist der Schönste von allen, die ich kenne. Dieses klare Türkis... es zieht mich in seinen Bann. Gibt es – wie die Fallsucht – eine Wassersucht? Dann leide ich an ihr. Und nicht nur mir geht es offenbar so, denn die Aare zieht seit jeher Menschen, darunter viele Künstler/innen, in ihren Bann: sei es der Maler Ferdinand Hodler oder der Schriftsteller John von Düffel.

We have been in Switzerland for two days. It was actually for a sad reason. But the landscape is breathtaking: the mountains, the lake, the river. I love the Aare more than every river. It´s turquoise is just amazing. 

Dienstag, 8. Mai 2012

Kreativität allüberall

Kreativität ist in aller Munde - als "zündende Idee", "genialer Gedanke", als Antriebsfeder und Motor für Innovationen, als Ausdruck für einen Lebensstil, Haltung zum Leben oder Leidenschaft. Es gibt Kreative, eine kreative Klasse und eine Kreativwirtschaft. Die Bundesregierung hat Initiative für die Kultur- und Kreativwirtschaft und jedes Bundesland hat mittlerweile eine Kreativgesellschaft und Kreativberater, die die Kreativen ihres Landes fördern und unterstützen. Wie kommt es dazu?

Hinter dem Kreativitätstrend stehen natürlich Zahlen: Die Kreativwirtschaft macht immerhin 2,6 % des Bruttoinlandsprodukt aus (und liegt damit nur knapp hinter der Automobilindustrie) und machte 2010 rund 137,22 Mrd. Euro Umsatz (Quelle). Aber dahinter steht auch die - wie ich finde berechtigte - Hoffnung, dass wir mittels Kreativität bzw. mithilfe kreativer Menschen kluge Antworten auf drängende Zukunftsfragen finden. Angefangen von der Frage, wie wir als Gesellschaft angesichts des demografischen Wandels leben können und wollen über die Frage nach einer "guten" Wirtschaftsform bis hin zu Fragen der Gestaltung und Produktion der uns alltäglich umgegebenen Dinge. Künstler/innen und Designer/innen aller Sparten (die Kreativwirtschaft wird in 11 Teilmärkte untergliedert) haben wegweisende Antworten. Ein Beispiel dafür sind die Ergebnisse des ADC Fieldwork - einem Forschungsprojekt des ADC und Creative.NRW, in dem Design mit gesellschaftspolitischem Diskurs verbunden wurde (hier gibt es eine schöne Dokumentation des Projekts). Über weitere Beispiele und die Entwicklungen im Bereich der Kreativwirtschaft berichte ich hier in unregelmäßigen Abständen. Ich hoffe, diese neue Rubrik interessiert euch.

Creativity everywhere. Creative societies, creative peoples and industries. Why? Because it´s a business case. But also because creative people creates intelligent answers of future questions.


 

Montag, 7. Mai 2012

Farbrausch

Knallfarben haben es mir angetan: Zitronengelb, Pink, Orange, Rot oder Meerblau. Und dass obwohl ich meine ersten modischen Erfahrungen in den 1980er Jahren gemacht habe (was ja in der Regel eher zu Ablehnung führt). Mein allererstes Sweatshirt war himmelblau mit einem abgesetzten Dreeick in Pink. Heute wäre es wieder absolut angesagt. Doch nicht nur ich unterliege der Magie der Knallfarben (und Modetrends); auch Mascha hat sie für sich entdeckt. Für den Tanz in den Mai hat sie sich eine echt schrille Garnitur ausgewählt.

Me and my daughter, we both love the new fancy colours: lemon yellow, pink, orange, red or sea blue.