Montag, 31. Januar 2011

Fokusgruppen

Nachdem nun doch einige von euch nach meinen ominösen Fokusgruppen gefragt haben, will ich das "Rätsel" mal lösen, und anders als hier üblich, ein wenig "fachlich" werden. ;)

Allgemein gesprochen, ist eine Fokusgruppe ein moderierter ein- bis vierstündiger Workshop mit 8-12 Personen. Die meist im Hinblick Alter, Geschlecht und Bildungsstand recht unterschiedlichen Teilnehmer/innen diskutieren ein Thema und arbeiten gemeinsam mit der/dem Moderator/in heraus, was die aus ihrer Sicht wichtigsten Aspekte und/oder Fragestellungen sind. Fokus-Gruppe heißt die Methode (wenn ich nicht irre), weil auf diese Weise innerhalb eines Themas Schwerpunkte gesetzt werden (= Thema fokussieren).

In der Marktfoschung wird diese Methode vielfach angewendet, um Produkte oder Dienstleistungen bewerten zu können. Ich war am Wochenende allerdings in anderer Mission unterwegs, nämlich im Auftrag eines Ministeriums, das die Meinung von Bürger/innen zu einem Thema einholen wollte. Ich hoffe, ihr könnt mit dieser Antwort etwas anfangen.

Damit ich diesem Blog aber gerecht bleibe, hier noch ein Bild. Wir waren Sonntag noch auf dem Spielplatz und auf dem Nachhauseweg gerieten sie in meinen "Fokus": diese schönen Keramiken. Wahrscheinlich weil ich zurzeit so auf Schwarz-Weiß stehe.

Some of you asked me for focus groups. Thus I would like to give you an answer – and show my last finding: block-and-white keramics. I love that colour combination at the moment.

Keramik von Nana Dahler

Sonntag, 30. Januar 2011

Ein gelb-weiß gestreifter Gruß an 23qm

Ricarda von 23qm hat eine Farbe ins Wohn-Spiel gebracht, die ich bisher nicht wirklich wahrgenommen habe. Dafür allein gebührt ihr Dank! Nachdem ich für diese eigentlich wunderschöne Farbe sensibilisiert war, ist mir augefallen, dass sie sogar bei uns vertreten ist. Hier ein Bild als und mit Gruß an Ricarda und alle Gelblieber/innen unter euch.
Gelb-weiße Streifen in unserem 2. Flur

Ein schlecht gelaunter Sonntag

Gestern habe ich den ganzen Tag gearbeitet, genaugenommen zwei Fokusgruppen moderiert. Das ist anstrengend! Eine okay. Aber zwei?! Puh! Der Ausblick hat allerdings so einiges wettmachen können.
Berlin 8:30 h vom 12. Stock
Berlin 8:30 h vom 12. Stock
Nichtsdestotrotz fühle ich mich heute alles andere als erholt, was sich leider direkt auf das kleine Mädchen überträgt. Ein Sonntag mit zwei schlecht gelaunten "Frauen"... ich wünsche euch allen ein sehr viel schöneren Sonntag ;)

I have worked yesterday. Thus I am in a bad mood today, and the little girl, too. I wish you a much better sunday. ;)

Donnerstag, 27. Januar 2011

Lotta und ihre Ziehmutter Pippi

Lotta heißt der Laden in Barcelona, der nach eigener Aussage von jungen, aber starken Persönlichkeiten ins Leben gerufen wurde, die ihre Kinder nicht wie "kleine Erwachsene" kleiden wollen, sondern so wie sie sind. Ihre geistige Ziehmutter ist Pippi Langstrumpf und ihre Produktpalette – die nicht nur Kleider umfasst – einfach toll.

Lotta is a shop in Barcelona initiated by two "young, but strong" women who love Pippi Langstrumpf and don´t want to dress their children like "small adults". They want to let them be just what they are with wonderful things and clothes.


Mittwoch, 26. Januar 2011

Ein verrückter Ort

Eigentlich war ich auf der Suche nach Fotos unserer Wohnung nach der Studentenwohnung und vor der jetzigen Wohnung – der Neuköllner Wohnung. Dabei bin ich über Fotos von einem Ort gestolpert, an dem ich 2005 (mein Gott, wie die Zeit vergeht!) zufällig gelandet bin und der heute nicht mehr existiert: dem Lügenmuseum in Gantikow. Das Haus beherbergte damals neben diesem "Museum" ein Gästehaus. In dem war ich mit einer Schülergruppe und zwei Kollegen untergebracht, um eine Woche Platons Symposium zu lesen und verstehen. Im Nachhinein kann ich mir keinen besseren Ort für dieses Vorhaben vorstellen. Kennt eine/r von euch noch das Lügenmuseum?
Actually I was looking for photos of our apartement in Berlin-Neukölln, but I have come across these pictures of one of the most curious places I have ever seen: the Museum of Lies
 
(c) Lügenmuseum
(c) Lügenmuseum

(c) Lügenmuseum

Montag, 24. Januar 2011

Meine Studentenwohnung Teil II

Hier kommen – wie versprochen – noch ein paar Bilder meiner alten Studentenwohnung. Bitte entschuldigt die schlechte Bildqualität...

Some more pictures of my old student apartement. Please excuse the bad quality...

das Haus von Außen / front of the house
das Wohnzimmer / living room

Kleinkram / fine little things
Arbeitsplatz / working place

MiMa´s butterflies

Ich habe mich entschieden – und ein neues Blog eröffnet. Bei MiMa´s butterflies dreht sich alles um Illustration und Grafik. An dieser Stelle 1000 Dank euch für eure ermutigenden Worte. Ich verspreche, dass ich dieses Blog nicht vernachlässigen werde und bin ganz gespannt, wie euch meine "Schmetterlinge" gefallen.

I have made my decision and start a new blog. MiMa´s butterflies is about illustration and graphics, especially book and literature illustration and graphics. Thank you so much for encouraging me. I am curious if you like it.

Donnerstag, 20. Januar 2011

Meine Studentenwohnung

Früher habe ich in Kreuzberg gewohnt. Im so genannten Graefekiez, der bis heute zu meinen Lieblingskiezen zählt. Und vorgestern bin ich über ein Album mit Bildern meiner alter Wohnung im Graefekiez gestolpert. Nur zwei davon habe ich digital vorliegen, und die möchte ich heute schon mal zeigen. Sobald ich die anderen digitalisiert habe, bekommt ihr gerne mehr zu sehen.

Es war meine Studentenwohnung: 72qm, 3 Zimmer, 1.OG VH (dunkel), Ofenheizung ohne Bad. Ich habe mich damals für eine große Wohnung und gegen Komfort entschieden, weil ich für meinen Sohn (damals 5 bis 10 Jahre) und mich lieber mehr Platz wollte. Die Entscheidung habe ich trotz Kohlenschleppen und Duschen bei Freunden oder im Schwimmbad (so regelmäßig war ich nie wieder schwimmen) nie bereut.

Recently I came across pictures of my old student apartment in the so called Graefekiez, which is still one of my favorite "kiez" (quarters) of Berlin. Unfortunatable I have just two digitalized photos of my old flat yet, but as far as possible I will show more. The flat was in the 1st floor of the front building, a bit dark, 3 rooms on 72 sqm,  stove heating without bathroom. I wanted to have enough space for my son (5-10 vears old) and me, thus I rough it. Nevermore I went to swim than at that time.
Dies ist ein Ausschnitt meiner alten Küche. Ich habe die Tapete damals entfernt und die Schrift mit Gips und einer Schablone aufgetragen. Der Tisch steht heute in unserem Schlafzimmer.
This is a detail of my old kitchen. I removed the wall paper and fixed that writing with cement.
Während meiner Studentenzeit habe ich alle meine Lampen selbstgemacht – aus Papier und Pappmaché.
While my student time I made all my lamps by myself.

Sonntag, 16. Januar 2011

Illustre Illustrationen IV - oder: Ein neues Blog

Ich entdecke eine schöne Illustration nach der nächsten. Doch dieses Blog ist ja eigentlich kein Illustrationsblog und soll es auch nicht werden. Darum trage ich mich seit ein paar Tagen mit dem Gedanken herum, ein neues Blog zu eröffnen. Ein Blog, das sich ausschließlich um Illustrationen dreht, vor allem um Literatur- und Buchillustrationen. Was haltet ihr von der Idee? Dieses Blog werde ich selbstverständlich weiterführen, nur eben meiner Leidenschaft für schöne Bilder gesondert nachgehen. Eure Meinung dazu würde mir die Entscheidung erleichtern.

Der "Stolperstein", der diesen bisher eher vagen Gedanken ins Rollen gebracht hat, ist Bohumil Stepan, den ich über das wunderbare Blog atelier pour enfants gefunden habe.

I come across from one wunderful illustration to another. Thus I think about to start a new blog. A blog which only deals with illustration, especially literatur- and bookillustration. What do you think about that idea? 

The trigger of that idea was Bohumil Stepan, who I found via atelier pour enfants.





Donnerstag, 13. Januar 2011

Illustre Illustrationen III

Wie so häufig bin ich wieder einmal über ganz wunderbare Illustrationen "gestolpert". Entdeckt habe ich sie über einen Link zu einem "Pop-up"-Projekt in Wiesbaden namens Lokale Helden.

Übrigens diese Pop-up-Sache verfolgt mich schon länger. Am liebsten würde ich ja einen kleinen Laden eröffnen. Aber daran ist zurzeit nicht zu denken. Aber so ein temporärer Pop-up-Shop, das könnte durchaus klappen (zeitlich). Sollten sich unter euch (Berliner/innen) Mitmachinteressierte finden, so meldet euch bitte! Vielleicht stellen wir zusammen im Frühsommer einen wunderbaren "Eintags-, Einwochendend- oder Einwochenladen" auf die Beine mit wunderbaren Handmade-Dingen und beleben dabei gleichzeitig eine vergessene Ecke von Berlin.

Aber nun zurück zur Sache: den Illustrationen. Besonders gut gefallen mir die Arbeiten der zwei jungen Illustratorinnen bzw. Designerinnen Barbara Ott und Kati Szilágyi.

While roaming through blogland I came across two illustrators which I would like to introduce you:  Barbara Ott and Kati Szilágyi. By the way I found them via a pop-up-project – a concept that keep me busy for a while. Actually I would like to open a little shop, but that´s not possible at the moment. Thus I think about a pop-up-shop with wunderful handmade-things. If you are interessed in that idea please let me know. May we could do it together. 
(c) Barbara Ott

(c) Barbara Ott

Weinettikett (c) Barbara Ott
(c) Kati Szilágyi

(c) Kati Szilágyi

Mittwoch, 12. Januar 2011

Illustre Illustrationen II

Kürzlich fand ich zwei wundervolle Bilderbücher, die ich euch gerne vorstellen und ans Herz legen möchte. Beide Bücher enthalten keine Illustrationen im klassischen Sinne, also Zeichnungen, sondern be- und verzaubernde Miniaturwelten (fotografiert).

Im Kinderbuchladen in der Belziger Straße entdeckte ich "Wolkenbrot" von Baek Hee Na und Kim Hyang Soo. In der Buchhandlung in der Akazienstraße fiel mir "Papas Arme sind ein Boot" von Stein Erik Lunde (Text) und Øywind Torseter (Illustration) in die Hände.

"Wolkenbrot"erzählt die Geschichte eines außergewöhnlichen Morgens: Als der kleine Kater am frühen Morgen die Augen aufmacht, regnet es draußen in Strömen. Er weckt seine kleine Schwester und beide gehen hinaus in den Regen. In den Ästen eines Baums hat sich eine kleine Wolke verfangen. Die beiden bringen sie nach Hause zu ihrer Mutter, die daraus feine Wolkenbrötchen backt. Und dann passiert etwas ganz Besonderes. Was? Das verrate ich natürlich nicht.


"Papas Arme sind ein Boot" ist eine traurige Geschichte, eine Geschichte von einem kleinen Jungen, seinem Papa und einem großen Verlust. Es ist stiller, als es je zuvor gewesen ist ... Denn eine fehlt. Wie  gut, dass es da noch Papa gibt. Seine Arme sind ein Boot, das den kleinen Jungen vor der Dunkelheit beschützt (Quelle: Klappentext). Mich hat das Buch sehr berührt.

Recently I have found two wunderful picture books which I would like to show you: The first one is "Wolkenbrot" (= cloud bread) by Baek Hee Na and Kim Hyang Soo. The second one is"Papas Arme sind ein Boot" (= Daddy´s Arms are a Boat) by Stein Erik Lunde and Øywind Torseter.

Freitag, 7. Januar 2011

Das Haus von Samuel Poleski

Samuel Poleski ist mit seinen Eltern kürzlich von Polen nach Stockholm gezogen. Ihr neues Zuhause ist ganz im Nordic Style gehalten. Ich finde es wunderschön und seine "Mutter" einfach großartig: Nechepurenka (*1985) ist Künstlerin, Designerin und Illustratorin und lebt in Russland. Vor allem ihre Textilarbeiten finde ich einfach hinreißend!

Samuel Poleski is moved from Poland to Stockholm with his parents. Their new home is made in a lovely Nordic Style. I love it very much and am sold on the work of the young russian artist and designer Nechepurenka.
alle Bilder (c) Nechepurenka

Donnerstag, 6. Januar 2011

Wundervoll ironisch

... und durchaus praktisch sind die Dinge des finnischen Design- und Architektenduos Company.
Zum Beispiel die Dancing Shoes.
... oder die praktische Hood Bag.
Sehr gut gefallen mir auch diese Taschen.
... oder der Pinguin-Dress.
So gut können vielleicht nur "Finnen" Ästhetik, Funktionalität und Ironie kombinieren? Oder kennt ihr Vergleichbares von anderswo?


Maybe noone else can combine aethetics, functionalism and irony as good as the finnish design- and architecture duo Company.

Dienstag, 4. Januar 2011

Minimale Veränderungen

... finden bereits statt: Das kleine Mädchen hat neue Vorhänge in ihrem Zimmer und ihr Weihnachtsgeschenk, das Papphaus, verwandelt sich täglich.

PS: Nachdem mehrfach die Frage aufkam, wie wir es schaffen, das Zimmer so ordentlich zu halten, will ich doch mal eine Antwort geben. Das gelingt uns, weil – oder besser wenn – wir
  • das Chaos jeden Abend in Kisten und Körbe packen,
  • die Unmengen an Kinderbüchern in fahrbare Weinkisten bzw. Schubladen verstaut haben,
  • das Spielzeug (vor allem das große, wie Papphaus, Küche, Bobbycar etc.) auf drei (!) Zimmer (Wohn-, Arbeits- und Kinderzimmer) verteilen und last but not least
  • uns NOCH erfolgreich gegen allzu viel Kinderkram wehren. ;)
First signs of change you can observe in our home: The little girl has got new curtains and her Christmas present (the paperboard house) is transforming from day to day.

PS: Because some of you asked me how we cope with the chaos I would like to give an answer. We manage to keep things in order by
  • wrapping all things every evening in boxes and baskets,
  • putting all children books in ridalble boxes or drawers,
  • spreading out big things like the bobbycar, the paperboard house or kitchen over three (!) rooms,
  • still successfully defending us against to much things.


    Sonntag, 2. Januar 2011

    Illustre Illustrationen I

    Wie ihr wisst, liebe ich Bilderbücher. Im neuen Jahr starte ich deshalb mit einer neuen Rubrik: Unter dem Titel "Illustre Illustrationen" stelle ich fortan in regelmäßiger Unregelmäßigkeit meine persönlichen Neuentdeckungen im Bereich Illustration vor.

    Beginnen möchte ich mit Daniela Bunge, deren wunderschöne Illustrationen mich jüngst im Café Tee Tea Thé verzauberten. 



    I love picture books. Thus I will start the new heading "Illustre Illustrationen" (= illustrious illustrations), where you will find my new findings in the field of illustration. At the beginning I would like to present Daniela Bunge.