Ein schönes Wochenende hatten wir: das kleine Mädchen, die Oma und ich. Während wir durch die Altstadt schlenderten, Laterne gingen und Eisenbahn spielten, wurde in der Neuköllner Kindl-Brauerei aufgebaut, geprobt und Technik gecheckt. Warum? Weil das herbstliche Pendant von
48 Stunden Neukölln am Samstagabend stattfand:
Nacht und Nebel 2010. Und was hatte ich damit zu tun? Nun eigentlich sollte ich vor Ort dabei sein und im Rahmen unserer In-Situ-Oper
grundlos glücklich den Liedtext schreiben. Doch den modernen Kommunikationstechnologien sei dank war ich mittelbar dabei.
Nachdem die Internet-Sticks hie wie dort
nicht ihren Zweck erfüllten, sind wir auf das Mobiltelefon umgestiegen. Ich habe
Boris den Text ins Ohr geschrien und er hat ihn via Laptop und Beamer anverwandelt an die Wand geschrieben.
Gina hat ihn als Arie gesungen zu den Melodien des One-Woman-Orchester namens
Gottschalk Berlin, und
Ieva hat die Situation mit der Kamera eingefangen und in Situ wieder eingebunden. Kurzum: ein Riesenspektakel, dem ich leider nur akkustisch beiwohnen konnte. Sobald das Video da ist, werde ich es hier zeigen. Heute gibt es vorerst nur ein paar Eindrücke dessen, was ich gesehen habe.
I was in Wismar this weekend while my friends have made a in-situ-opera called grundlos glücklich (happy without a reason). Actually I should have been there, too, and write the song text. But I could´nt. Thus we have resorted to an attractive alternative: the mobile phone. I have dictaded the text. As far as the video of that spectacle is there, I will post it for you.