Montag, 30. August 2010

Ein Schal fürs kleine Mädchen

Der Herbst kommt. Ich spüre ihn am Regen, den kühlen Temperaturen, den kürzeren Tagen – und an meiner plötzlichen Stricklust. Also habe ich am Wochenende meine Wollreste rausgekramt und begonnen, einen Schal für das kleine Mädchen zu stricken. Das ging so schnell, dass er heute schon fertig ist, und ihr – wie ich finde – ganz ausgezeichnet steht.

Freitag, 27. August 2010

Jazz is Paris

In dieser unendlichen Fundgrube YouTube habe ich eines meiner Lieblingsstücke von einem, wie ich finde, genialsten Poppmusiker gefunden: Jazz is Paris von Malcolm McLaren. Vor Jahren habe ich mal die CD geschenkt bekommen. Leider ist sie kaputt; und man bekommt sie einfach nicht mehr auf den üblichen Handlungswegen.

Mittwoch, 25. August 2010

Illustrationen aus Schweden

Über From Scandinavia with love bin ich auf eine ganz bezaubernde schwedische Illustratorin aufmerksam geworden: Ingela P Arrhenius. Ihre Illustrationen sind so fröhlich und bunt und hintergründig wie es wohl nur in den skandinavischen Ländern vorkommt (Warum? Das zu beantworten, wäre eine ethnologische Studie wert).
 Alle Bilder (c) Ingela P Arrheniu
Ihre Ihr wundervollen Illustrationen und mehr bekommt man hier: Anyhowmorkarin, Swedishness und De leukste speelgoed winkel voor hippe kids.

Sonntag, 22. August 2010

KBH-Keramiken

Zurzeit arbeite ich neben der Arbeit am Gebutstagsgeschenk für das kleine Mädchen, das in wenigen Wochen 2 Jahre alt wird. Das Ergebnis dieser Abend- und Nachtschichten präsentiere ich in Kürze. Bis dahin (oder zwischendurch) will ich endlich mein Schatzkästchen mit Karten und Broschüren aus Kopenhagen plündern und ein paar wundervolle Dinge aus der bunten Stadt vorstellen. Heute: Keramik.

Kopenhagen hat m.E. die besten Keramikdesigner/innen auf der nördlichen Halbkugel. Lars Rank hatte ich ja bereits erwähnt. Ganz wunderbare Keramiken machen aber auch: Ditte Fischer, Anne Mette Kissow, Anne Black (ihre Keramiken mag ich ganz besonders), Malene Helbak, Helle Hansen, Anna Olivia, Wauw Design (hat wunderbare Lampen) oder Vincents. Und dies ist nur eine kleine Auswahl feiner Keramiken aus KBH.
Ditte Fischer Keramiken (c) roomgoods
(c) Anne Mette Kissow
(c) Anne Black
(c) www.danishceramics.com
(c) Helle Hansen
(c) Anna Olivia
(c) Wauw Design
(c) Inge Vincents

Mittwoch, 18. August 2010

Der Vorfilm

Am Montag waren wir im Kino. Es war seit der Geburt des kleinen Mädchens das 2. Mal. Inception von Christopher Nolan. Der Film ist wirklich so gut wie all die Rezensionen verheißen. Doch hier will ich nicht vom großen Kino, sondern von dem kleinen, sehr anrührenden Vorfilm erzählen, der sich dort – im Odeon – zugetragen hat.

Jeder Berliner Kiez hat seine "Kiezgestalten". Es sind die Verrückten und Durchgeknallten, die Verarmten, Obdachlosen und Außenstehenden. Einer dieser Akazienkiezgestalten ist ein alter Mann. Er ist eine ganz besonders anrührende Gestalt: klein und zierlich, mit einem sehr sanften, immer freundlich lächelnden Gesicht, in das ich Güte und viele traurige Geschichten hineinlese. Er trägt stets einen wollenden Anzug und ein helles Hemd. Manchmal bindet er ein Tuch um seinen Hals. Einmal sah ich ihn mit einer kleinen Brille, rund und aus Metall. Sein Hab und Gut scheint in drei oder vier größeren Plastiktüten Platz zu finden.

Kaufhaus Hertie in der Hauptstraße in Berlin-Schönerberg (c) Lars Oberg

Meist traf ich den zierlichen Herrn in der Hauptstraße an. Dort wo bis vor nicht allzu langer Zeit das  Kaufhaus Hertie war, verkaufte er kleine, selbstgepfückte Blumensträußchen. Und jedes Mal rührten mich diese ungeschickt zusammengebundenen Feldblumen, die er auf einem weißen Leintuch auf dem Gehsteig ausgelegt hatte, fast zu Tränen.

Am Montagabend nun trat dieser Mann mit dem sanften, freundlichen Gesicht zwischen Werbung und Filmbeginn in den Kinosaal. Langsam und leicht gebeugt, die großen Plastiktüten reichten bis zum Boden, ging er auf die vorderen Sitzreihen zu und hielt schließlich vor der Dritten inne. Es brauchte eine gefühlte Ewigkeit bis er sich mit seinem Hab und Gut zum vierten oder fünften Sitzplatz vorgearbeitet hatte. Und ich hatte den Eindruck, als würde der Filmvorführer extra auf ihn warten. Bei diesem endlos langen Platzieren sah sich der Alte immer wieder ein wenig schüchtern um und lächelte dabei stolz und glücklich in die hinteren Sitzreihen.

Ich habe selten so eine pure Freude in einem altem Gesicht gesehen. Da kamen mir gleich wieder die Tränen ...

Dienstag, 10. August 2010

Die bunte Stadt

Seit gestern Mittag bin ich nun wieder in Berlin - noch ganz voll von all den Eindrücken aus dieser wunderbaren Stadt. Kopenhagen - das ist für mich (nach 3,5 Tagen): Leichtigkeit und Fröhlichkeit, Klarheit und Offenheit. Und zwar sowohl bezogen auf die Architektur und das Design als auch auf die Menschen. Hier ein paar Impressionen.
Wunderbare Architektur - egal ob alt oder modern - zeichnet Kopenhagen aus. Selbst die Silhouette eines schwedischen Energieriesens sieht hier schön aus - mit rotem Fischerboot im Vordergrund.

Das Fenster gehört zum neuen Schauspielhaus. Und im Fenster, da spiegel ich mich mit meinem Leihfahrrad. Nichts ist besser als diese Stadt per Rad zu erkunden.
"Bunt ist meine Lieblingsfarbe". Dieses Zitat von Walter Gropius könnte auch aus dem Mund der Kopenhagener stammen. Ein kleiner, feiner, bunter Laden nach dem anderem - ich bin noch immer ganz design- und farbengeflasht.
Egal in welches Fenster man schaut: In jedem entdeckt man eine wunderbare Lampe. Hier sieht man die AJ Stehlampe vor Gräsern. Sie war Teil unserer - wie sollte es anders sein - wunderbaren Unterkunft im 12. Stock des 1970er Jahre-Gebäudes.

Den Designer Zoo sollte man sich in keinem Fall entgehen lassen. Hier gibt es u.a. wunderbare Kemariken, zum Beispiel von Lars Rank, den ich immerhin kurz kennen lernen konnte.
Eine wunderbare Straße im Stadtteil Nørrebro (wir waren meist in Vesterbro) ist die Jaegersborggade. Hier reiht sich ein kleiner, feiner Handmade-Designerladen an den anderen. Unterbrochen von der Galerie Spark und Gemeinschaftsbüros.

Ganz wunderbare Retro-Schätze findet man in der Rantzausgade 33. Dort ist Quriosa. Ein Paradies für Liebhaber/innen von skandinavischen Möbeln u.a. aus den 1970er Jahren.


Ich könnte noch X weitere Funde und Entdeckungen aufzählen. Aber für heute will ich es hierbei bleiben lassen. Kopenhagen ist auf jeden Fall eine Reise wert. Und es wird sicher nicht meine letzte gewesen sein.

Sonntag, 8. August 2010

MiMa bei Hello Handmade

Kennt ihr schon hello handmade von Sophie Pester? Das ist eine Plattform für "handgemachtes, unabhängiges Design und originelle Ideen".  Ich finde sie sehr schön und die Idee großartig! Umso mehr freut es mich, dass ich dabei sein darf.* 
*PS: Der Bericht aus Kopenhaben folgt in Bälde. Hier nur so viel: I fall in love with that city and I am totally design-flashed by it ;)

Mittwoch, 4. August 2010

TXL-CPH

Morgen früh um kurz vor neun geht es los: Von TXL nach CPH. Vier Tage ohne Kind und Mann und Alltag in einer Stadt, die ich (noch) nicht kenne. Schon ein bisschen aufregend angesichts dessen, dass mein Leben mittlerweile doch in ziemlich "geordneten Bahnen" verläuft. Mal sehen, wie turbulent die Tage werden ;)

Sonntag, 1. August 2010

... and the winner is

Mascha hat gezogen – zwar nicht aus dem Polka-Dot-Täschchen, aber dafür mit Polka-Dot-Body. Eigentlich hätte sie gerne viiiiel mehr Zettelchen als nur eines gezogen; und angesichts all eurer lieben Kommentare ging es mir ganz genauso.

So viele Namen!
26 Zettelchen in einem Karton.
Die "Lotta-Fee" ist konzentriert bei der Sache.
Und: Ja, sie hat gezogen!


Die Gewinnerin ist Éva, die den wunderbaren kleinen Laden Emil und die großen Schwestern in Hannover (quasi meiner alten Heimat) betreibt.

Ihr Lieben, die ihr nun mit leeren Händen ausgegangen seid: Vielen herzlichen Dank fürs Mitmachen! 

Das Büchlein ist natürlich auch käuflich zu erwerben. Wenn ihr interessiert seid, findet ihr hier weitere Infos.